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Troyes:
een merk-waardige stad In Troyes ist das Phänomen der Fabrikgeschäfte
entstanden, ein Konzept, das oft kopiert worden ist, mit
mehr oder weniger Erfolg. Troyes ist und bleibt daher das
wichtigste europäische Zentrum des Fabrikverkaufs. Die
Stadt verdankt ihren Ruhm auch dem Einkaufstourismus, den
sie geschaffen hat. Jedes Jahr kommen zwei Millionen Besucher
aus aller Welt in die modernen Schatzkammern von Ali Baba,
in denen sich berühmte Marken zu stark gesenkten Preisen
finden. Der Preis ist im Mittel 30 bis 50 % günstiger
als in herkömmlichen Geschäften, für auslaufende
Modelle, die durchaus noch aktuell sind. Ladenhüter
suchen Sie hier vergeblich. Genauso wie Marktschreier.
Marques Avenue, in Saint-Julien-les-Villas, im Süden der Stadt, hat 1993 den Weg gezeigt. Zu den ersten Räumlichkeiten (vollständig umgestaltete ehemalige Lagerhallen), haben sich neue Gebäude und große Parkplätze gesellt, für immer mehr Geschäfte, Marken und Besucher. Dieses Zentrum verfügt nunmehr über 27.000 Quadratmeter für günstige Einkäufe. 110 Industriebetriebe und mehr als 200 Marken versorgen die Geschäfte mit Waren und bürgen für Qualität.
Marque City Das Phänomen der Fabrikgeschäfte
verfügt
in der Region von Troyes über ine lange Tradition.
Es handelt sich dabei um eine folgerichtige Fortsetzung der
Textiltradition dieser Stadt. Lacoste, Petit-Bateau, Absorba-Poron,
um nur die weltweit bekannten Unternehmen zu nennen, stammen
aus Troyes. Dabei darf daran erinnert werden, dass die Hauptstadt
der Region Aube bereits im 18. Jahrhundert die Ursprungsstadt
der Strickwaren gewesen ist, um später die Hauptstadt
der Feinstrickwaren zu werden. In den sechziger Jahren sind
in zahlreichen Fabriken der Stadt, erbaut mit roten Ziegeln,
direkt neben den Fabriken einfache Geschäfte entstanden,
die zunächst dazu gedacht waren, die Restposten günstig
an die Angestellten zu verkaufen.
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